"Neues wagen" - Ein Alltagsbericht - Finale!!

14 Tage habe ich in vielen Situationen bewusst das Gegenteil von meinen routinierten Tagesabläufen gemacht. Ich habe mir fremde Musik angehört, bin andere Wege gelaufen und gefahren. Ich war z.B. in anderen Supermärkten einkaufen und wünschte mir dort plötzlich nichts sehnlicher als ein GPS für die Waren. 

 

Eingabe: „Klopapier“. 

 

Gerät: „Das Ziel liegt in einem Quergang. Biegen Sie links ein zu den Backwaren, gehen sie dann wieder links und nun rechts. Sie haben das Ziel erreicht.“ 

 

Ich habe andere Restaurants aufgesucht, in die wir schon lange mal gehen wollten, dann aber aus Bequemlichkeit doch in unser Stammlokal gegangen sind. Wir haben nun neue Stammlokale gewonnen. 

 

Egal was ich gemacht habe, es waren immer wieder neue Situationen mit denen ich mich bewusst auseinandersetzen musste. Mir wurde klar, wie oft ich im Alltag Dinge scheinbar automatisch mache, ohne darüber nachzudenken. Weil sie mir vertraut sind. 

Entziehe ich meiner Situation aber nur einen vertrauten Baustein, muss ich sofort mit allen Sinnen wach sein. 

 

Was fast immer blieb, war ein positives Gefühl. 

 

Nach 14 Tagen wollte ich zum Leidwesen meines Umfeldes gar nicht mehr aufhören neue Dinge auszuprobieren. Neue Zahnpasta, neue Brotrezepte, Marmelade selber machen statt kaufen und und und. Mir hat es Spaß gemacht. 

 

Das Vertraute und die Gewohnheit sind etwas ganz wichtiges in unserem Leben, aber genauso wichtig ist es, diese beiden Dinge regelmäßig zu durchbrechen. 

 

Das führt regelrecht zu einem bewussteren Lebensstil

 

Das sind keine neuen Erkenntnisse, aber es ist nicht einfach umzusetzen. Probieren Sie es aus. Vielleicht nicht gleich 14 Tage lang, aber vielleicht heute. Ja, jetzt! 

 

Berichten Sie mir von Ihren Erlebnissen. 

 

 

Erkenntnisgewinn I: Methoden muss man selbst mal ausprobiert haben, bevor man sie anderen nahe legt. 

 

Erkenntnisgewinn II: Routine muss regelmäßig durchbrochen werden. 

 

Erkenntnisgewinn III: Ich will meinen alten Frühstücksplatz zurück. 

 

 

 

Lesen Sie auch: "Neues wagen" - Ein Alltagsbericht Teil2!!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Steffi (Freitag, 12 Juli 2013 22:12)

    Jawohl, ich habe es gemerkt, weil ich durch etliche Probleme z.B. kaum noch Autobahn gefahren bin, immer in denselben Discouter einkaufen gegangen bin etc. Und auf einmal mit einer Freundin shoppen, wie schon Jahre nicht mehr. Erst hat es verwirrt, dann aber kam ein total gutes Gefühl hoch. Gruss Steffi