"Neues wagen" - Ein Alltagsbericht Teil 3!!

Wie Viele Menschen lese auch ich fast alle Nachrichten online. Ich habe einen ganzen Reiter mit Verlinkungen in meinem Browser zu sämtlichen Newsquellen und Zeitungen. Da ist das Wort: „Zeitung“ 


Wann hab ich eigentlich in meinem Leben zuletzt eine Zeitung in der Hand gehalten? 


Ich weiß noch, wie ich im Abiturjahrgang einmal die Woche eine von den dicken Wochenausgaben einer Hamburger Zeitung kaufen und lesen musste. Das hatte seine abschreckende Wirkung. 


Aber ich wollte in diesem Urlaub ja vieles anders als sonst machen. Gedacht, getan! 

Ich schaue mich online bei den Zeitungsverlagen um und stoße auf ein sehr interessantes und mich sehr ansprechendes Testabo. Ich habe es bestellt und tatsächlich wurde prompt geliefert.

 

Allein das Gefühl, meine Haustür zu öffnen und eine Zeitung von der Fußmatte zu nehmen - das schafft mein Handy nicht.

So, da saß ich dann wie einer dieser Familienserienmänner mit einem ganzen Wust Altpapier am Frühstückstisch. 

Das Geschmunzel meiner Freundin habe ich dabei gekonnt ignoriert. 

Schon beim ersten Blättern merkte ich, das ist alles doch viel größer als auf so einem Bildschirm. Ich blätterte hin und her, faltete die Zeitung in der Mitte vor und zurück. Wie beim Origami. 

Aber es faszinierte mich. Am ersten Tag und am zweiten und so ging das den ganzen Urlaub durch. Ich hatte das Gefühl, dass ich viel aufmerksamer als früher die Artikel las. Na klar, in meiner Zeitung blinkt nichts, ich kann nicht weiterklicken und gelange auch nicht zu einem Video. Ich werde einfach nicht abgelenkt. 

Als der erste Feiertag war, ertappte ich mich dabei enttäuscht zu sein, dass nichts vor der Tür lag. 

 

Die Testphase läuft bald aus und ich denke, ich werde mir das Abo für zwei weitere Monate verlängern. 

 

 

Erkenntnisgewinn I: Mein Handy lässt sich nicht falten. 

 

Erkenntnisgewinn II: Mein Notebook nur einmal. 

 

Erkenntnisgewinn III: Es ist sehr interessant Nachrichten auch mal in der Printversion zu lesen. Einige Artikel sind dort noch ausführlicher geschrieben und ich nehme mir automatisch viel bewusster Zeit für das Lesen der Nachrichten und konsumiere sie nicht permanent zwischen „Suppe und Kartoffeln“. 

 

 

Lesen Sie auch: "Neus wagen" - Ein Alltagsbericht Teil 1!!

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